Hier berichten wir, wo und wie wir für Sie aktiv sind. Der letzte Besuch einer Verkehrsausschußsitzung gehört genauso dazu wie der Eindruck von der letzten Tour.



Petition zur festen Kanalquerung für den Radverkehr PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: TF Torben Frank   
Samstag, den 21. September 2019 um 14:47 Uhr

Stellungnahme des Petitenten Torben Frank.

Ein Rendsburger Alltags- und Tourenradfahrener wandte sich vor einigen Wochen mit einer Petition an den Deutschen Bundestag (Petition 97717), er möge beschließen, das Bundesverkehrsministerium aufzufordern, eine feste Querung für den Radverkehr über den Nord-Ostsee-Kanal im Raum Rendsburg zu schaffen. Der Petitent bin ich, Torben Frank.
Am Freitag ist in der Landeszeitung ein Artikel zur Petition an den Bundestag erschienen. Vorweg, ich habe den Artikel noch nicht gelesen. Aber ich habe schon Rückmeldungen, positive Rückmeldungen zum Inhalt der Petition. Es ist mir wichtig zu sagen, daß ich diese Petition privat und persönlich vorgebracht hatte, nicht in irgendwelchen Funktionen im ADFC. Denn im ADFC gibt es keine Beschlußlage zum Thema. Deshalb hatte ich auch nicht meine ADFC-Email-Adresse, sondern eine neutrale Emailadresse verwendet. Auch sind weder in meinem Briefkopf noch in der Email irgendwelche Funktonen im ADFC verwendet worden, weder gegenüber dem Petitionsausschuß des Bundestages noch gegenüber der Presse. Insbesondere ist für jeden nachlesbar, Ihr wißt es sowieso, daß ich nicht der "Verkehrspolitische Sprecher" bin, sondern nur der "Verkehrsrechtliche Sprecher" der Ortsgruppe. Unser Verkehrspolitischer Sprecher Christian Scherpe hat mit der Petition nichts zu tun, außer daß sie ihm vielleicht inhaltlich gefällt.
Diese Petition sollte jeder mitzeichnen, der oder die für die Verkehrswende in Rendsburg eintritt. Dabei geht es nicht einmal darum, daß die neue Rader Hochbrücke nun unbedingt einen Radweg bekommen müsse. Es geht darum, daß die Verantwortlichen sehen, daß hier Handlungsbedarf besteht, daß die Wege verkürzt werden müssen. Eine neue Brücke, eine weitere Tunnelröhre, all das sind Optionen. Rein hypothetisch könnte eine Tunnelröhre der B 77 für Privat-Kfz gesperrt bleiben und zur Umweltröhre werden. Eine der beiden Spuren würde geschützter Zweirichtungsradweg, die zweite Spur würde Busspur mit "E-Auto frei". Da die Mehrzahl der Kfz-Fahrten im allgemeinen, so auch in Rendsburg Kurzstreckenfahrten sind, würde die eine Kfz-Tunnelröhre entlastet. Eine Radquerung auf Höhe der B 77 würde Westerrönfeld, Jevenstedt und Schülp mit Fockbek. Nübbel und Rendsburg enger zusammenrücken lassen. Ein Radweg neben der A 7 ließe Borgstedt und Büdelsdorf enger an Schacht-Audorf rücken. Was kommt, muß anhand des Bedarfs ermittelt werden.Es gibt derzeit kaum Daten über die Verkehrsströme im Raum Rendsburg. Es kann also niemand laut schreien, wir bräuchten keine feste Kanalquerung. Aber auf der anderen Seite sollte eine Forderung danach sich auch nicht auf einen Ort festlegen. Das hat der Petitent deshalb auch nicht getan.
Ich bitte Euch, die Petition mitzuzeichen und auch dafür zu werben.

Zuletzt aktualisiert am Samstag, den 21. September 2019 um 15:22 Uhr
 
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