Vom 1. September bis 30. November 2026 findet die große Befragung zum Fahrradklima statt. Kommunen können anhand der Ergebnisse ablesen, wo sie Verbesserungsbedaf haben. atürlich können sie sich auch im Lob für gute Entwicklungen sonnen. sSchwerpunkt in diesem Jahr sind Kinder und Jugendliche. Dehalb gibt es auch einen eigenen Fragebogen für jüngere Teilnehmende.
Hinweis: Ihr tragt die Postleitzahl für den Ort ein, welchen Ihr bewertet! Natürlich dürft Ihr für jeden Ort, in dem Ihr regelmässig radfahrend mobil seid, auch einen Fragebogen ausfüllen. Wer in Osterrönfeld wohnt, in Fockbek arbeitet, dabei mit dem Fahrrad pendelt, regelmäßig in Rendsburg unterwegs ist, kann natürlich je einen Fragebogen für Rendsburg, Osterrönfeld und Fckbek ausfüllen, also drei Mal teilnehmen. Und wenn im Urlaub Karlsruhe per Fahrrad erkundet wurde, kann natrlich noch ein Fragebogen für Karlsruhe ausgefüllt werden.
Die Mindestanzahl, damit die Kommune in die Auswertung gelang ist aus statistischen Gründen mit 50 angesetzt. Das soll ein repräsentatives Ergebnis ermöglichen.Für uns vor Ort ist zu erwarten, dass am ehesten Büdelsdorf und Rensburg dieses Quorum erreichen. Daher bitten wir Euch, immer Rendsburg und gegebenfalls auch Büdelsdorf mit Euren Meinungen zu bedenken!Â
24768 Rendsburg 24782 Büdelsdorf
Die Aktiven unserer Ortsgruppe werden mit Vorrang in Rendsburg und Büdelsdorf um Teilnehmende werben. Natürlich könnt Ihr auch für Eure Kommune werben und die mindestens 50 Teilnehmenden für den Fahrradklima-Test werben. Und wenn Ihr wollt und einen Platz organisiert, kommen unsere Ehrenamtlichen mit dem orangen Fahrrad-Anhänger undÂÂ Infomaterial vorbei.ÂÂ
Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 02. September 2026 um 12:23 Uhr
RDer Herbst 2025:Theoretische Fahrradprüfung
Geschrieben von: TF
Sonntag, den 14. September 2025 um 09:20 Uhr
(TF) Aus technischen Gründen etwas verzögert gibt es hier endlich die Lösungen der "Theoretischen Pahrradprüfung", jenen 18 Multiple Choice-Aufgaben zum Verkehrsrecht.
Der Fragebogen als PDF für Alle, die ihn noch lösen wollen.
Der Fragebogen mit Lösungen als PDF. Die korrekten Lösungen sind Grün, die Falschen Rot.
Die Links führen zum externen Anbieter MagentaCloud, dem Cloud-Service der Deeutschen Telekom. Die Dateien werden von unserem Partner Fahrradfahrschule Rad-in-RD bereitgestellt, deren Betreiber Torben Frank den Inhalt der Fragebogen für uns unentgeltlich bereitgestellt hat (unbezahlte Werbung). Die Server der Telekom unterliegen EU-Recht.ÂÂÂ
Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 01. Januar 2026 um 21:36 Uhr
Radweg? - Ja zu Radverkehrsanlagen nach Stand der Technik!
Geschrieben von: TF
Montag, den 27. Februar 2023 um 17:30 Uhr
Der ADFC setzt sich für Radwegebau nach Stand der Technik ein. Wir haben in der Radverkehrsförderung ein besonderes Problem. Radwege, insbesondere schlechte Hochbordradwege (Bürgersteigradwege) bergen große Unfallrisiken. Gerade schlechte Radwege sind also gefährlich, ein radwegetypischer Unfall ist etwa die Vorrangmißachtung durch abbiegende Kfz-Führer ("übersehen"). Insbesondere schlechte Radwege aus dem Altbestand sind also gefährlich. Deswegen hatte der Verordnungsgeber 1997 zum 1. Oktober 1998 die Allgemeine Radwegebenutzungspflicht aus der StVO gestrichen. Deswegen fahren eingelesene, sicherheitsbewußt Radfahrende trotz Radweg "mitten auf der Straße". Dem gegenüber steht, dass die meisten Radfahrenden Separation, also eine eigeneÂÂ Radverkehrsinfrastruktur wünschen. Gute Radwege sind auch ein Argument für den Umstieg von klimaschädlichen Verkehrsmitteln auf das Fahrrad. Daneben ist bekannt, dass Radfahren noch sicherer wird, wenn noch mehr Radfahrende unterwegs sind, "safety by number". Es liegt also im Interesse aller Radfahrenden den Verkehrsanteil des Radverkehrs zu erhöhen. Die Zahl der Radfahrenden läßt sich durch Radwegebau erhöhen, weil subjektiv Radwege als sicherer wahrgenommen werden. Mit gesteigertem Verkehrsanteil wächst die Sicherheit. Und letztlich sagen auch hartgesottene vehicular cyclists: "Gute Radwege brauchen keine Benutzungspflicht. Sie werden benutzt." Da, wo Benutzungspflichten aufgehoben werden, bleiben im Regelfall Angebotsradwege erhalten. Benutzungspflichten dürfen nur dort angeordnet werden, wo es objektiv sicherer ist, den Radverkehr auf den Radweg zu zwingen, urteilte das Bundesverwaltungsgericht. Doch Angebotsradwege, welche nicht sicher sind, werden weiterhin genutzt, weil sie subjektiv als sicherere Wahl wahrgenommen werden. Deswegen ist es notwendig, Ersatz für die schlechten, unfallträchtigen Radverkehrsanlagen zu schaffen. Es gibt folgende Mittel: - Radfahrstreifen, - Schutzstreifen, - geschützter Radfahrstreifen, protected bike lane, - Hochbordradweg als Ausnahme bei sehr, sehr hohem Kfz-, insbesondere Schwerlastverkehrsaufkommen, - Neubau mit Verkehrsflächengerechtigkeit, - Angebot paralleler Sukturen zum Ausweichen, mit eigenständig geführten Radwegen, Fahrradstraßen.
Was macht gute Radwege aus? - Farbe ist keine Infrastruktur. Schutz- oder Radfahrstreifen sollten genau wie Hochbordradwege nur eingeschränkt eingesetzt werden. - Sie werden nicht auf Kosten des Fussverkehrs geschaffen, welchem ohnehin auch mehr Raum zusteht. - Gute Sichtbeziehungen vor und an Knotenpunkten, - Keine Führung durch den Türöffnungsbereich (dooring zone) von Parkständen, - Keine Hindernisse im Lichtraum, - Breite, - Keine Benachteiligung.
Ein guter Kompromiss zwischen den guten Sichtbeziehungen von Radfahrstreifen und dem subjektiven Sicherheitsempfinden auf Hochbordradwegen sind geschützte Radfahrstreifen. Dafür wird ein Teil der Fahrbahn baulich abgetrennt, so dass auch die subjektive Sicherheit bedient wird. Solche geschützten Radfahrstreifen liessen sich etwa in mehrspurigen Straßen wie der Hollesenstraße in Rendsburg realisieren, was auch dem Fussverkehr zugute käme, welcher dann über das gesamte Hochbord verfügen könnte. Zwischen Westring und Hansastraße in Kiel sowie in Neumünster gibt es schon solche protected bike lanes in der näheren Umgebung.
Radfahren ist eine sehr sichere Fortbewegungsart. Voraussetzung sind Verhalten Anderer, des Radfahrenden selbst sowie gute Infrstruktur.
Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 20. Juni 2023 um 10:13 Uhr