Aktionen
Vorher-Nachher anhand eines Beispieles PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Torben Frank   
Mittwoch, den 05. September 2012 um 11:40 Uhr

Ein Beispiel ist der Mast der Ampel an der Einmündung der Parkallee auf Seiten des alten REWE.Marktes.

Die Ampel an der Einmündung der Parkallee

 
Das Ziel des ADFC PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Torben Frank   
Mittwoch, den 29. August 2012 um 13:02 Uhr

Die Weiße Brücke war bis zu ihrer Sperrung wichtige Verkehrsinfrastruktur für Fahrradfahrer und Fußgänger. Laut dem Plan der Stadt führte die Veloroute 5 über die Brücke. Da eine Veloroute zügiges und sicheres Vorankommen von Fahrradfahrern ermöglichen soll, legte die Stadtverwaltung einen Entwurf mit klarer baulicher Trennung von Fußgängern und Radverkehr vor. Als die Pläne nach Wünschen des Bauausschusses dann geschmälert wurden und der Radverkehr mit den Fußgängern vermischt wurde, wurde Angst vor "Rasenden Radfahrern" geäußert.
Der ADFC will ausdrücklich keine "rasenden Radfahrer" unter Fußgängern. Die Rendsburger ADFC-Aktiven fordern die Trennung von Radverkehr und Fußverkehr, um beiden Verkehrsarten ein sicheres und zügiges Vorankommen zu gewährleisten. Die Vermischung der beiden Verkehrsarten ist ohnehin innerorts nicht ratsam. Der ADFC wollte mit seiner "Sterbeanzeige" zur Veloroute 5 aufzeigen, wie es um den Stellenwert des Radverkehrs in den Köpfen der Entscheider bestellt ist. Der ADFC fordert ein Überdenken des Veloroutennetzes sowie die klare Ausschildung der Velorouten durch Wegweiser.

Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 05. September 2012 um 11:42 Uhr
 
Einbahnstraßen in Büdelsdorf PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Torben Frank   
Montag, den 16. Juli 2012 um 15:39 Uhr

Die Aktiven haben sich mehrmals auch in Sitzungen der Büdelsdorfer Ausschüsse zu Wort gemeldet und haben die Stadtvertreter über die Rechtslage informiert.

Am Fischerende

Es gibt einen ca. 1,8 m breiten Gehweg, der in beide Richtungen als benutzungspflichtiger "gemischter Geh- und Radweg"  (Z. 240) ausgewiesen ist. Die Fahrbahn ist kaum genutzt, die ruhige Einbahnstraße ist Teil einer 30-Zone. In 30-Zonen sind Radwegebenutzungspflichten nach § 45 Ic StV generell unzulässig.Angesichts des geringen Automobilanteils am Verkehrsaufkommen und der Einbindung in eine Schulwegsachse wäre eher die Umgestaltung in eine Fahrradstraße geboten, die nur auf einer Seite auch für den Kraftfahrzeugverkehr freigegeben ist.

Annenstraße

Eine ausreichend breite Fahrbahn in einer vollgeparkten Wohnstraße in einer 30-Zone. Nach § 45 StVO ist die Verkehrsbeschränkung unzulässig, Fahrräder in Gegenrichtung müssen zwingend zugelassen werden. Schon heute fahren viele Büdelsdorfer entgegen der Einbahnstraße, allerdings meist auf dem Gehweg, wo sie sich und andere gefährden.

Heimstraße

Das kleine Stück der Heimstraße zwischen Am Fischerende und der Neuen Dorfstraße ist Einbahnstraße. Es gibt einen ca. 1,8 m breiten Gehweg, der in beide Richtungen als benutzungspflichtiger "gemischter Geh- und Radweg"  (Z. 240) ausgewiesen ist. Die Fahrbahn ist kaum genutzt, die ruhige Einbahnstraße ist Teil einer 30-Zone. In 30-Zonen sind Radwegebenutzungspflichten nach § 45 Ic StV generell unzulässig.Angesichts des geringen Automobilanteils am Verkehrsaufkommen und der Einbindung in eine Schulwegsachse wäre eher die Umgestaltung in eine Fahrradstraße geboten, die nur auf einer Seite auch für den Kraftfahrzeugverkehr freigegeben ist.

Links zum Thema

Photos auf schilderwiki.org
"Einbahnstraßen sind freizugeben"

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 05. Mai 2013 um 21:40 Uhr
 
ADFC-Neubürgertour PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Torben Frank   
Donnerstag, den 12. Juli 2012 um 16:56 Uhr

Der ADFC bietet Neubürgerradtouren an. Wenn Interesse bei Ihnen besteht, läßt sich ein Termin vereinbaren. Gerne beraten wir Sie auch bei der Auswahl von Arbeitswegen, Schulwegen und anderen Alltagsrouten. Auch für Alteingesessene gibt es neue Strecken zu entdecken.

Was sind ADFC-Neubürgertouren?

Neben der Hauptstraße gibt es häufig ruhige Seitenstraßen, so bietet sich etwa in Rendsburg der Rotenhöfer Weg als Alternative zur Fockbeker Chaussee an. Parallel zur Berliner Straße gibt es die Fahrradstraßen Wehrautal und Moltkestraße. In Büdelsdorf verlaufen Kaiserstraße und Neuer Gartenweg parallel zur Hollerstraße bzw. Neuen Dorfstraße.
Auf Straßenkarten sind Einbahnstraßen eingezeichnet. Nach geltendem Recht müssen Einbahnstraßenlösungen im Regelfall für den Radverkehr in Gegenrichtung geöffnet sein. Die Adolfstraße sowie Tanneck in Rendsburg sind Beispiele dafür.
Nicht jede Sackgasse ist undurchlässig. Häufig gibt es am Ende einen gemischten Geh- und Radweg, der weiterführt. Das sind gelegentlich gute Abkürzungen. Wir zeigen Ihnen solche Sackgassen, für die es eigentlich seit 2009 ein eigenes Verkehrszeichen gibt, welches die Durchlässigkeit anzeigt.
Durch den Park oder hinter den Häusern gibt es manchmal schöne Radwege, die auch im Alltag den Weg abkürzen. Ein Beispiel ist die ehemalige Bahntrasse nach Hohn. In Büdelsdorf gibt es mehrere solcher Wege abseit des Lärms und der Emissionen der automobilen Verkehrsteilnehmer.

Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 24. Juli 2012 um 16:21 Uhr
 
Umsetzung der Ampeln in der Hollerstraße PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Torben Frank   
Mittwoch, den 11. Juli 2012 um 12:14 Uhr

Im April 2011 bekam der Büdelsdorfer Bodo Schnoor zufällig mit, daß die Lichtsignalanlagen in der östlichen Hollerstraße erneuert werden sollten. Lichtsignalanlage oder LSA ist der technische Begriff für eine Verkehrsampel. Da die alten Ampelmasten sehr unglücklich mitten auf dem Radweg oder Gehweg standen, war zu befürchten, daß die Neuen genau so wieder eingebaut werden. Die alten Masten standen etwa mitten auf dem Gehweg, so daß Rollstuhlfahrer oder Mütter mit Kinderwagen auf den ohnehin schmalen Radweg auswichen. Oder der Ampelmast stand mitten auf dem Radweg, so daß Alleinunfälle drohten. Da die Masten sowieso ausgegraben und Neue eingesetzt wurden, bot sich die Maßnahme für eine Versetzung an. Immerhin geht es um die Verkehrssicherheit.

Der Sprecher der ADFC-Aktiven in Rendsburg und Umgebung Bodo Schnoor nahm Kontakt mit der Büdelsdorfer Stadtverwaltung, dem Landesbetrieb Straßenbau und Verkehr sowie der zuständigen Straßenverkehrsbehörde des Kreises Rendsburg-Eckernförde auf. Nachdem sich anfangs angesichts der begonnenen Maßnahme niemand in den Verwaltungen bewegte, wurde in einer simplen Aktion über die Möglichkeit informiert. Einfache Din A4-Ausrucke wurden an den noch nicht erneuerten Ampelmasten mit transparenter Klebefolie befestigt.Bodo Schnoor nahm Kontakt mit den Redaktionen der lokalen Tageszeitungen Kontakt auf. Es gab einen Ortstermin mit Herrn Wagner von den Kieler Nachrichten. Der Beitrag in den Kieler Nachrichten erhöhte den Druck auf die Verwaltung, welche nun das Gespräch mit Bodo Schnoor suchte. Die Masten, welche noch nicht erneuert worden waren, wurden schließlich weitestgehend nach den Wünschen des ADFC umgesetzt, so daß Fußgänger und Radfahrer in der Büdelsdorfer Hollerstraße nun ein klein wenig sicherer unterwegs sind.

ADFC fordert Umsetzung der Ampelmasten

Bild 1: ADFC-Aktivensprecher Bodo Schnoor klebt die Hinweise des ADFC an. Hier wurde der ohnehin schmale Gehweg durch den Ampelmast geteilt. Der ADFC forderte die Versetzung nach Rechts in den Bewuchs.

 
«StartZurück12WeiterEnde»

Seite 2 von 2

© ADFC 2010