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Hier berichten wir, wo und wie wir für Sie aktiv sind. Der letzte Besuch einer Verkehrsausschußsitzung gehört genauso dazu wie der Eindruck von der letzten Tour.



Verkehrshinweis: B 203 bei Hamdorf PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: TF   
Mittwoch, den 20. März 2019 um 11:12 Uhr

(TF) Fahrradpendler aus bzw. in unseren Einzugsbereich müssen bis Juni mit Einschränkungen auf der B 203 zwischen Dithmarschen und Hamdorf rechnen. Ob eine alternative Eiderquerung für Alltagsradfahrende eingerichtet wird, teilte der Landesbetrieb Straßenbau und Verkehr Schleswig-Holstein anscheinend nicht mit.
Auf der Halbtagesradtour "Die Eider als historische Grenze" am 15. Juni werden wir bei Prinzenmoor die sanierte B 203 kreuzen. Bei dieser Gelegenheit wird wird der Tourleiter Torben Frank vor Ort kurz etwas zu den Mindeststandards für außerörtliche Radwege nach VwV-StVO zu § 2 und ERA 2010 erzählen.

 
Mehr Platz fürs Rad! PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: TF   
Dienstag, den 05. März 2019 um 14:54 Uhr

Mehr Radverkehr ist die Lösung bei Stau, dicker Luft und Fahrverboten. Steigen mehr Menschen auf das Fahrrad um, ist das gut für alle. Wie das gelingt, zeigt der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club e. V. in 2019 mit einer großen, bundesweiten Kampagne. Das Ziel: Mehr Platz fürs Rad - für gute Radwege, sichere Kreuzungen und viel mehr Fahrradparkplätze. Zusammen mit seinen ehrenamtlich aktiven Mitgliedern macht der Fahrradverband auf die Platzdebatte im Straßenverkehr aufmerksam und zeigt mit Aktionen vor Ort wie dieser Platz fürs Fahrrad, für gute Radwege und für bessere Radfahrbedingungen genutzt werden kann. Weitere Informationen auf mehrplatzfuersrad.adfc.de. Hashtag: #MehrPlatzFürsRad.

Quelle: ADFC Bundesverband

 
Der Blutzoll für den Götzen Automobilität PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: TF   
Samstag, den 23. Februar 2019 um 11:59 Uhr

(TF) Eigentlich ist Radfahren sehr sicher und dazu gesundheitsfördernd. Radfahrende haben ein geringeres Unfallverletzungsrisiko als Autoinsassen. Das Fahrrad könnte noch sicherere Mobilität bieten, wenn die Infrastruktur entsprechend gestaltet würde und sich die anderen Verkehrsteilnehmer an die Regeln hielten. Doch die Verwaltungen betrachten nur Automobilität als fließenden Verkehr und tun alles, damit Kraftfahrzeuge zügig fahren und abbiegen können. Blindes zügiges Abbiegen kostet vorrangberechtigte Radfahrende die Gesundheit oder das Leben. Viele Radfahrende verzichten im vorauseilenden Gehorsam auf ihren Vorrang, andere verhindern durch Gefahrenbremsung den radwegetypischen Abbiegeunfall. Ertere haben wegen  ihrer Zauderei, welche als defensive Fahrweise mißverstanden wird, das höhere Unfallrisiko. Wegen des Unfallrisikos durch rücksichtlos abbiegende Kraftfahrzeugführer fahren sicherheitsbewußt Radfahrende auf der Fahrbahn, die im Volksmund "Straße" genannt wird. Dort werden sie vorsätzlich eng überholt und gefährdet, weil Autofahrende die Verkehrsregeln nicht kennen und meinen, sie dürften sich als "Verkehrserzieher" aufspielen. LKW-Fahrer biegen blind ab und berufen sich auf den sogenannten "Toten Winkel", den es aber beim vorschriftsmäßig ausgestatteten LKW mit gründlich eingestellten Spiegeln gar nicht gibt. Die Polizei betreibt in ihren Pressemitteilungen dazu noch häufig victim blaming, indem sie mit sprachlichen Mitteln dem Opfer die schuld zuweist. Statt "Ein Autofahrer bog ab, mißachtete den Vorrang eines geradeausfahrenden Radfahrenden. Der Radfahrende bremste, wurde aber vom Auto erfaßt und durch den unfallbedingten Sturz verletzt" heißt es bei der Polizei "Ein abbiegender Autofahrer übersah einen Radfahrenden. Der Radfahrende touchierte im Einmündungsbereich das Auto und verletzte sich. Der Radfahrer trug keinen Helm und war dunkel bekleidet.". Vom Regelverstoß des Autofahrenden, welcher unfallursächlich ist, ist keine Rede. Es wird hingenommen, daß Automobilität einen Großteil der Flächen beansprucht, daß Autofahrende andere Verkehrseilnehmer gefährden.Das kostet unnötig Menschenleben. "Mit einer unbegreiflichen Selbstverständlichkeit erreichten wir diesen Blutzoll Jahr für Jahr an den Götzen Mobilität." Gemeint ist Automobilität.

 
Zusammstoß mit legalem Geisterradler PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: TF   
Sonntag, den 10. Februar 2019 um 22:48 Uhr

(TF) In der Schleswiger Chaussee kam es zu einem bemerkenswerten Unfall. Auf dem einseitigen Zweirichtungsradweg kollidierten zwei Radfahrende. Der verkehrsrechtliche Sprecher der Ortsgruppe erläutert, warum nach seiner Auffassung die ungeeignete Infrastruktur den Unfall begünstigt hat.

"Zwei Radfahrer zogen sich leichte Verletzungen zu, als sie in der Schleswiger Chaussee im Begegnungsverkehr mit den Lenkern aneinanderstießen und stürzten. Der Unfall ereignete sich Montag (04.02.19, gegen 18 Uhr) in Höhe der Anton-Schmid-Straße. Dort ist der Radweg für beide Richtungen eingerichtet. Rettungswagen waren nicht erforderlich. Beide Radfahrer (männlich, 47) gaben an, ihrerseits ausreichend weit rechts gefahren zu sein. Dennoch hatten sich die Lenker verhakt. Der Sachschaden an den Rädern blieb gering." Pressemitteilung der Polizei.

Die Freigabe von Radwegen innerorts als Zweirichtungsradwege ist hoch gefährlich. Geisterradler, so werden Radfahrende auf in Fahrtrichtungen linken Radwegen genannt, haben ein um vielfach höheres RUnfallrisiko. Der betreffende Radweg ist bestenfalls 1,8 m breit. Der Untergrund ist abschnittsweise mies, der Asphalt angeflickt. Die VwV-StVO zu § 2 Abs. 4 verlangt, "die lichte Breite des Radweges einschließlich der seitlichen Sicherheitsräume durchgehend in der Regel 2,40 m, mindestens 2,0 m beträgt;". Die VwV-StVO zu § 2 Abs. 4 ist in Randnummer 33 sehr deutlich:
"Die Benutzung von in Fahrtrichtung links angelegten Radwegen in Gegenrichtung ist insbesondere innerhalb geschlossener Ortschaften mit besonderen Gefahren verbunden und soll deshalb grundsätzlich nicht angeordnet werden."

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 10. Februar 2019 um 22:58 Uhr
 
Verkehrshinweis für Rendsburg PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: TF   
Montag, den 31. Dezember 2018 um 14:41 Uhr

(TF) Die Unterführung zwischen Jungfernstieg und Stadtpark ist noch bis zum 28. Februar 2019 gesperrt. Der Untergrund wird erneuert.
Es empfiehlt sich die Fahrt auf der Fahrbahn des Jungfernstieges, da der gemeinsame Fuß- und Radweg ohnehin nicht fahrbahnbegleitend ist, also nicht zur Straße Jungfernstieg gehört.
Die vorgeschlagene Umleitung über die Weiße Brücke ist nur unsicheren, langsamen Radfahrenden zu empfehlen. Der schmale Weg von Am Gymnasium zur Weißen Brücke ist ein Gehweg, der mit Zusatzzeichen für nachrangigen, langsamen Radverkehr freigegeben ist. Fußverkehr hat Vorrang. Die Geschwindigkeit muß dem Fußverkehr angepaßt werden. Mehr als 15 km/h gelten als rücksichtsloses Rasen. Im Falle eines Unfalles mit einem zu Fuß Gehenden kommen diese Regeln zum Tragen.

Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 05. März 2019 um 15:03 Uhr
 
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