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Hier berichten wir, wo und wie wir für Sie aktiv sind. Der letzte Besuch einer Verkehrsausschußsitzung gehört genauso dazu wie der Eindruck von der letzten Tour.



Interessantes Interview PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Torben Frank   
Montag, den 30. Juni 2014 um 11:50 Uhr

(TF) In der ZEIT findet sich ein Interview mit der dänischen Architektin und Stadtplanerin Helle Søholt.

"Radfahrer machen eine Stadt erst richtig lebendig. Man sieht Gesichter auf der Straße, und nicht nur hinter Windschutzscheiben. Die Stadt wird als menschenfreundlich wahrgenommen und dadurch attraktiv. Sie zieht Familien an, aber auch Unternehmen und gut ausgebildete Talente, die in der Stadt leben wollen."

"Wer mit dem Auto Einkaufen fährt, macht das ein Mal pro Woche. Man fährt zum Supermarkt, macht seinen Kofferraum voll und fährt wieder nach Hause. Wer aber mit dem Rad Einkäufe erledigt, macht das eher zwei bis drei Mal in der Woche. Er nimmt jedes Mal weniger mit, aber gibt unterm Strich etwas mehr aus." - Und das nicht auf der Grünen Wiese, sondern wohnungsnah, betriebsnah oder in der Innenstadt.

Die Stadtplanerin spricht bewußt von "gefühlter Sicherheit" auf Hochbordradwegen. Subjektive Sicherheit ist nämlich keine objektive Sicherheit. Da jedoch eine Zunahme des Radverkehrs das individuelle Unfallrisiko senkt, können die radwegetypischen Unfälle zurückgehen. 

 http://www.zeit.de/mobilitaet/2014-05/stadtplanung-fahrrad

 
Bitte auf der Fahrbahn fahren! PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Torben Frank   
Donnerstag, den 26. Juni 2014 um 22:31 Uhr


Dänische Straße, Kiel, Juni 2014
(TF) Eigentlich sagt das obere Z. 239 StVO schon alles, was darunter steht. Z. 254 in der Mitte ist problematisch, weil es eigentlich die gesamte Straße für den Radverkehr sperrt. Wenn es nur auf den gesperrten Radweg bezogen ist, ist es eigentlich unzulässig, da das obere Z. 239 schon Radverkehr auf dem Sonderweg verbietet. Aber bemerkenswert ist bei dieser in Kiel, vermutlich in der Dänischen Straße gesichteten Schilderwald-Kombination der nette Hinweis darunter. Er klärt darüber auf, was Radfahrende nach § 2 StVO machen müssen. Das ist doch mal etwas Anderes als das dumpfe "Radfahrer absteigen", oder?!

 

 
Mangelhafte Information über Aufhebung der Radwegebenutzungspflicht PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: TF   
Sonntag, den 01. Juni 2014 um 19:42 Uhr

(TF) Ein Berliner Fahrradfahrer will das Bundesverkehrsministerium über eine Petition dazubringen, die Bevölkerung über die 1998 aufgehobene allgemeine Radwegebenutzungspflicht aufzuklären.Mit der Fahrradnovelle der Straßenverkehrsordnung, die 1998 in Kraft trat wurde die 1976 eingeführte Allgemeine Radwegebenutzungspflicht abgeschafft.Der Kenntnisstand darüber in der Bevölkerung ist gering.

Artikel im Tagesspiegel: http://www.tagesspiegel.de/berlin/radfahrer-und-verkehrsregeln-besser-auf-der-strasse-bleiben-trotz-radweg/9973800.html

Kommentar von Torben Frank, Alltagsradfahrer und verkehrsrechtlicher Sprecher der Ortsgruppe Rendsburg

Eigentlich hatte das Bundesverkehrsministrium unter Matthias Wissmann (CDU) 1997 seine Hausaufgaben gemacht. Es hob die 1976 eingeführte Allgemeine Radwegebenutzungspflicht auf, weil sie zu Verletzten und Toten geführt hatte. Die Öffentlichkeitsarbeit der Nachfolgeregierungen war jedoch schleppend. Erst spät wurde die "Fahrradakademie" in das Leben gerufen, in welcher die kommunalen Verwaltungsmitarbeiter geschult werden. Bis heute wurde die "Fahrradnovelle der Straßenverkehrsordnung" vor Ort nur schleppend umgesetzt.
Die Kommunen stellen sogar willkürlich die Verkehrszeichen noch auf, welche ausnahmsweise eine Radwegebenutzungspflicht anordnen. Dabei ist die Rechtslage klar. Nach § 45 StVO darf eine Radwegebenutzungspflicht nur angeordnet werden, wenn der Radverkehr objektiv auf dem Radweg ausnahmsweise sicherer als auf der Fahrbahn unterwegs ist (BVerwG ). Das setzt aber voraus, daß der Radweg dem Stand der Technik entspricht, also die Mindeststandards nach der Verwaltungsvorschrift (VwV-StVO zu § 2 Abs. 4 S. 2) respektive den Empfehlungen für Radverkehrsanlagen (ERA 2010) erfüllen muß. Auch die Verkehrsfläche für den Fußverkehr muß ausreichend groß sein. Ein 1,2 m breiter Radweg neben einem 1 m breiten Gehweg entspricht nicht dem Stand der Technik. Die breite Masse der Bevölkerung meint jedoch mangels Aufklärung iommer noch, jeder vorhandene Radweg müsse benutzt werden.
Im Gegensatz zu Berlin, wurden im Rendsburger Umland bisher kaum die "blauen Lollies" entfernt. In den Gemeinden und in den Städten bis 20.000 Einwohner ist der Kreis zuständig. Die Stadt Rendsburg hat eine eigene Straßenverkehrsbehörde, die zumindest angefangen hat, die Radwegebenutzungspflichten zu entfernen. Für baulich erkennbare Radwege besteht ein Benutzungsrecht, aber es wird niemand gezwungen, sich auf ihnen zu gefährden. Benutzungspflichtige Radwege müssen übrigens nur benutzt werden, wenn siestetig im Verlauf, fahrbahnbegleitend, benutzbar und zumutbar sind.
Fährt ein sicherheitsbewußter Radfahrender dem § 2 StVO folgend auf der Fahrbahn, obwohl ein Radweg vorhanden ist, wird er von regelunkundigen Autofahrenden, die sich zu Verkehrserziehern berufen fühlen, angepöbelt, zu eng überholt, geschnitten oder anderweitig genötigt. Wäre die Aufhebung der allgemeinen Radwegebenutzungspflicht, vor allem die Hintergründe  in der breiten Bevölkerung bekannt, könnten viele unnötige Konflikte im Straßenverkehr vermieden werden. Wenn sich dann noch mehr Radfahrende auf die Fahrbahn "trauen", können viele unnötige, "radwegetypische" Unfälle vermieden werden.

 
Ausflug zu RTF Nortorf entfällt PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Torben Frank   
Mittwoch, den 28. Mai 2014 um 21:19 Uhr

Am 1. Juni sollte es eigentlich nmit dem Zug nach Nortorf ghen, um an der Radtourenfahrt (RTF) der RSG Mittelpunktteilzunehmen. Aufgrund von Bauarbeiten am Schienennetz ist ein rechtzeitiges Eintreffen nicht sichergestellt. Auf vielfachen Wunsch hin bietet der ADFC Rendsburg deshalb eine zusätzliche Sonntagsradtour nach Eckernförde und zurück an. Tourenleiter ist Holger Petersen.

Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 15. Juli 2014 um 08:06 Uhr
 
April 2013 - Rückblick PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: TF   
Samstag, den 12. April 2014 um 21:23 Uhr

 Die zweite Feierabend-Radtour der Saison 2014 führte über Rickert und Alt-Duvenstedt an den Südufern zweier Seen, des Bistensees und des Wittensees entlang. Insgesamt 7 Teilnehmer fuhren ca. 26 km bei starkem Wind.
Die erste Sonntags-Radtour des Jahres führte nach Kiel-Holtenau und zurück. Mehrmals wurden Fähren genutzt. 13 Teilnehmer starteten am Rendsburger Bahnhof um 9 Uhr. Über 90 km wurden mit dem Fahrrad gefahren.
Die zweite Kurztour führte nach Hohn in die Julianenebene ins Café Klatsch. Auf dem Hinweg wurde die alte Bahntrasse nach Hohn ab der Büsumer Straße genutzt. Zurück fuhren die 13 Tourenfahrer über Lohe und Königsbach. Knapp über 30 km wurden dabei zurückgelegt.


Zuletzt aktualisiert am Samstag, den 03. Mai 2014 um 18:30 Uhr
 
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