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Hier berichten wir, wo und wie wir für Sie aktiv sind. Der letzte Besuch einer Verkehrsausschußsitzung gehört genauso dazu wie der Eindruck von der letzten Tour.



AUFRUF zur Mitfahrt bei Critical Mass PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: TF   
Donnerstag, den 24. August 2017 um 17:58 Uhr

(TF) Der ADFC Rendsburg ruft die Radfahrerinnen und Radfahrer in Rendsburg, Büdelsdorf und Umgebung auf, sich am Freitag, 25. August 2017 an Critical Mass Rendsburg zu beteiligen. In Rendsburg kommt Critical Mass am letzten Freitag des Monats um 19 Uhr am Lornsen-Denkmal, Paradeplatz zusammen.

Critical Mass ist eine Protestform, welche international in den Städten am letzten Freitag eines Monats zusammenkommt, um für bessere Bedingungen für den Radverkehr zu protestieren.

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In Kiel kommen rund 300 Radfahrende, in Hamburg bis zu 6.000 Radfahrende zusammen, um mit einer gemeinsamen Radttour durch die Stadt an ihre Rechte zu erinnern. Auch in Flensburg und Norderstedt fährt Critical Mass. Marode, im Nichts endende Radwege, schlecht geschaltete Ampeln und andere Ärgernisse wie zugeparkte Fahrradbügel vor Supermärkten oder das schlechte Verkehrsklima sind Grund genug, sich auf das Fahrrad zu setzen und das Critical Mass mitzubilden.

Critical Mass ist keine Demonstration. Es gibt keinen Veranstalter oder Organisator. Es wird im geschlossenen Verband nach § 27 StVO auf der "Straße" gefahren.
Karfreitag 2016 fuhr das erste Mal ein Critical Mass durch Rendsburg. Einige Aktive des ADFC Rendsburg fahren von Anfang an mit.

Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 31. August 2017 um 19:21 Uhr
 
"Ampeln" - Lichtsignalanlagen am Thormannplatz PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: TF   
Montag, den 21. August 2017 um 10:52 Uhr

(TF) Am Thormannplatz in Rendsburg kreuzen sich B 203 und L 47. Die Radverkehrsführung dort ist ohnehin umständlich, da die Kreuzung autogerecht gestaltet wurde. Wer von An der Schleuse kommt und in Am Gerhardsdamm indirekt linksabbiegen will, also dem Hochbordradweg folgt, mußte bis zum Beginn des Jahres mindestens 5 Ampeln beachten Fünf! Wer das direkte Linksabbiegen praktiziert, also auf der "Straße" fährt, muß nur ein Wechsellichtzeichen beachten.
Das funktionierte aber nur bis zum 31. Dezember 2016 so. Das direkte Linksabbiegen ist weiterhin möglich. Das indirekte Linksabbiegen ist nun dank des fahrradunfreundlich verschlafenen Landesbetriebes Straßenbau und Verkehr oder der Rendsburger Stadtverwaltung nicht mehr so einfach durchführbar. Viele Radfahrende begehen inzwischen Rotlichtverstösse, weil sie das Signal der Fußgängerampel beachten. Seit dem 1. Januar 2017 gelten an jener Kreuzung für den Radverkehr die Lichtzeichen für den allgemeinen Fahrverkehr. Denn es fehlt an Fahrradampeln. Die Verwaltung hatte verschlafen, solche während der Übergangsfrist zu installieren.

Wer sich so auf den Radweg hinstellt, daß er die Fahrbahnampel sehen kann, steht den anderen Radfahrenden im Weg, weil es auf dem schmalen Radweg an einer Aufstellfläche fehlt. Konflikte mit regelunkundigen Autofahrenden sind vorprogrammiert. Die wenigsten Kraftfahrzeugführer kennen die Verkehrsregeln und betrachten regelkonform Radfahrende als Verkehrsrowdies.

Notwendig ist die Installation von Fahrradampeln. Dabei muß geprüft werden, ob eine Umprogrammierung notwendigg ist. Denn eine Konfliktschaltung nach niederländischem Vorbild wäre wünschenswert. Ein bloßes Austauschen der Streuscheiben der Fußgängerampeln ist nicht akzeptabel. Denn Radverkehr ist kein Fußverkehr. Fahrräder sind gleichberechtigte Fahrzeuge.

Nachtrag: Zwischenzeitlich wurden Veränderungen an den Ampeln vorgenommen. Bedauerlicherweise wurde die schlechteste Lösung gewählt. Es wurden in die Fußverkehrsampeln Streuscheiben mit Fahrradpiktogramm eingebracht. Der Radverkehr wird nicht nur durch schlechte Infrastruktur, sondern auch noch durch die Ampelschaltung benachteiligt.
Es darf infragegestellt werden, ob die Radwege der in die Kreuzung einmündenden Straßen überhaupt einen fahrbahnbegleitenden Charakter haben. Denn, wer 5 Lichtsignal beachten muß, während andere Verkehrsarten nur eines vor sich haben,  wird nicht gleichberechtigt geführt. Selbstbewußt Radfahrenden liegt damit das vehical cycling nahe. Aber Radfahren soll für alle Menschen attraktiv sein. Die derzeitige Radverkehrsführung war schon in der Planungsphase des Thormannnplatz-umbaus anachronistisch.

Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 24. November 2020 um 17:51 Uhr
 
Zweiter Toter im Raum Rendsburg 2017 PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: TF   
Sonntag, den 09. Juli 2017 um 13:41 Uhr

(TF) Uns erreichte die traurige Nachricht, daß ein Radfahrer in Bovenau geötet wurde. Er fuhr wohl von Dengelberg kommend in die Sehestedter Straße (L 293) ein. Viele von uns kennen die Ecke von Radtouren. Der Bereich ist ein klein wenig unübersichtlich, denn es gibt einen Hofweg parallel zur Landesstraße. Da Details zum Unfallhergang fehlen, sind Spekulationen zur Schuldfrage nicht nur pietätslos.

Anfang Mai war in Rendsburg an der Kreuzung Baron- und Kaiserstraße eine vorrangberechtigte Radfahrende von einem blind abbiegenden LKW-Führer umgefahren worden.Sie erlag wenige Tage später ihren schweren Verletzungen.

 
Unfall nach Rotlichtverstoß? PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Torben Frank   
Montag, den 29. Mai 2017 um 12:52 Uhr

(TF)

 
Erfahrungsbericht Lüneburger Heide (MTT 25.-28. Mai 2017) PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: TF   
Sonntag, den 28. Mai 2017 um 20:43 Uhr

(TF) Himmelfahrt ging es am frühen Morgen mit dem Schleswig-Holstein-Expreß nach Hamburg Hauptbahnhof, von dort mit dem Metronom nach Hittfeld. Hittfeld ist der ermittelte südlichste Punkt, bis zum dem die Kleingruppenkarte im Schleswig-Holstein-Tarif gilt. Allerdings gibt es an jenem Bahnhalt keinen Aufzug auf den Bahnsteigen, so daß die Fahrräder mit Gepäck Treppen hinab und hinauf geschleppt werden müssen. Das ist ein deutlicher Minuspunkt für den Bahnhalt Hittfeld, dessen Wahl die Tour zur Unterkunft um ca 15 km verkürzt.
Von Hittfeld fuhr die Gruppe über das malerische Wilsede durch den Naturpark Lüneurger Heide in Richtung Bispingen.Die Wegequalität im Naturpark ließ zu Wünschen übrig. Die schlechten Wege senken die Reisegeschwindigkeit. Der schmale Sandstreifen neben dem Kopfsteinpflaster war bei Wilsede stark von Wanderern frequentiert.
Von Bispingen ging ezum Teil durch das militärische Sperrgebiet nach Munster. Die Wege sind zum Großteil befestigt, sehr breit und vor allem sehr wenig frequentiert und deshalb ruhig. Das Ziel war die Jugendherberge in Müden an der Oertze. Die Jugendherberge ist recht modern eingerichtet.liegt schattig im Wald und hat einen Badestrand. Himmelfahrt wurden 87 km bewältigt.

Die Ganztagestouren am Freitag und Samstag hatten ihre Grenzen in der Frühstückszeit 8 bis 9 Uhr und der Zeit für das Abendessen zwischen 18 und 19 Uhr in der Herberge. Es war Halbpension gebucht worden. Das Essen war erfreulich gut.
Am Freitag fuhr die Gruppe durch den Wachholderwald bei Faßberg über Unterlüß zum Museumsdorf Hösseringen. Die Wegqualität des offiziellen Radwanderweges sind sehr schlecht. Am Ende standen 73 km auf dem Tacho. Der Gasthof Am Landtagsplatz bot Gelegenheit zur mittäglichen Einkehr.
Am Samstag führte die Radtour über den möglichst kürzesten Weg zum Hundertwasserbahnhof in Uelzen.Über mieseste Wege auf Sand und durch ein Moor fuhr die Gruppe hin und zurück. Ein langer Aufenthalt in Uelzen war nicht möglich. Am Ende standen 90 km auf dem Tacho.

Wegen der schlechten Wegeverhältnisse und der Hitze entschied sich die Gruppe, die Rückfahrt zu verkürzen. Gleich nach Frühstück und Ausbuchen fuhr die Gruppe in Richtung Lüneburg. Geplant war die Tour über Lüneburg nach Lauenburg, um den SH-Tarif zu nutzen und vorher das Schiffshebewerk zu besichtigen. Über Trauen ging es ös östlich von Munster durch das reizvolle Sperrgebiet nach Wulsode, über Rehlingen und Telmer nach Betzendorf, wo mittags im empfehlenswerten Landgasthof Konik eingekehrt wurde.In Lüneburg blieb nicht viel Zeit. Wegen eines Stadtfestes konnte die Innenstadt nicht durchfahren werden.Trotz der frühen Zugwahl war das riesige Fahrradabteil des Metronom nach Hamburg schon überfüllt. Kurz nach 18 Uhr traf die Gruppe wieder in Rendsburg ein.

Zuletzt aktualisiert am Montag, den 29. Mai 2017 um 11:49 Uhr
 
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