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Hier berichten wir, wo und wie wir für Sie aktiv sind. Der letzte Besuch einer Verkehrsausschußsitzung gehört genauso dazu wie der Eindruck von der letzten Tour.



Neue Eiderbrücke in Nübbel PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Torben Frank   
Sonntag, den 08. Dezember 2013 um 08:28 Uhr

(TF) Die Eiderbrücke in Nübbel soll abgerissen werden. Ein Neubau wird geplant. Erfreulicherweise sollen der langsamere Fußgängerverkehr und der Radverkehr getrennt werden, wie es nach Stand der Technik üblich sein sollte. Die Vorschriften verlangen eine klare bauliche Trennung, außerdem müssen Sicherheitsräume vorgesehen werden. Die Breite muß am Verkehrsaufkommen bemessen werden. Die Minestbreite für Zweirungsradwege nach der Allgemeinen Verwaltungsvorschrift zur Straßenverkehrsordnung ist 2,25 m. Die Empfehlungen für Radverkehrsanlagen (ERA 2010) geben den Stand der Technik wieder. Sie verlangen eine vom Verkehrsaufkommen abhängige Breite.


Die Schleswig-Holsteinische Landeszeitung berichtet: "Der Abriss und Neubau der Eiderbrücke werden etwa 1,7 Millionen Euro kosten, erklärte Bürgermeister Rudolf Ehlers bei einem Ortstermin an der Eider. Nach Abzug der öffentlichen Fördermittel werde die Gemeinde davon 300 000 Euro tragen müssen. Die neue Brücke werde aus Gründen der Verkehrssicherheit breiter werden und getrennte Spuren für Fußgänger und Radfahrer haben, erklärte Ehlers."

Quelle: https://www.shz.de/lokales/landeszeitung/nuebbel-baut-neue-bruecke-id5082991.html

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 08. Dezember 2013 um 08:42 Uhr
 
Ist Radfahren auf einem Zebrastreifen verboten? PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Torben Frank   
Dienstag, den 03. Dezember 2013 um 13:21 Uhr

(TF) In der letzten Zeit gab es in den Medien infolge einer Pressemitteilung des ACE Falschmeldungen zum Thema Benutzung eines Zebrastreifens als Radfahrender. Auf radverkehrspolitik.de erklärt Malte Hübner den wahren Sachverhalt und untersucht anhand der Quellen, wie es zu den Falschmeldungen kommen konnte.

Die Benutzung eines Fußgängerüberweges ist natürlich auch Radfahrenden gestattet. Das gilt wie an jeder anderen Stelle der Fahrbahn, daß die Fahrbahn gequert werden darf. Nur haben Fahrzeugführer, welche Radfahrende sind, nicht die den Fußgängern eingeräumten Vorrangrechte auf dem Fußgängerüberweg.Und natürlich müssen Radfahrende an einem Zebrastreifen den Fußgänger Vorrang gewähren, wenn sie auf der Fahrbahn fahren. Auf dem Radweg gilt das auch, wenn die Markierungen auch auf dem Radweg vorhanden sind. Ein Beispiel für durchläufige Markierungen auch auf der Radverkehrsanlage findet sich auf dem Gelände des RONDO Einkaufszentrums in Büdelsdorf. Nur auf der Fahrbahn, aber nicht auf dem Radweg gibt es Markierungen in der Eckernförder Straße. Hier könnte ein unachtsamer Fußgänger, der von einem Radfahrenden auf dem Radweg angefahren wird, durchaus die Schuld zugesproche werden. Allerdings ist es auch möglich, daß dem vorrangberechtigten Radfahrenden eine Schuld konstruiert wird. Daher solte da sehr, auf dem Radweg sehr vorsichtig gefahren werden.

https://www.radverkehrspolitik.de/der-fussgaengerueberweg-und-der-ace-ein-erklaerungsversuch/

 
Veloroute zwischen Kronwerk Gymnasium und Ejder-Skolen gesperrt PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Torben Frank   
Dienstag, den 19. November 2013 um 21:21 Uhr

Verkehrsmeldung: Vorübergehend ist wegen Fassadenarbeiten tagsüber die Durchfahrt zwischen Prof-Koopmann-Straße und Vinzierstraße gesperrt. Die wichtige Veloroute wird dort ohnehin durch eine Umlaufsperre behindert.  Es empfiehlt sich die Fahrt über Meynstraße und Schwarzer Stieg oder durch die Gerhardstraße. Bezüglich der Gerhardstraße sei angemerkt, daß die Benutzung linker Radwege sowie des Gehweges gefährlich und verboten ist.

 
ADFC gibt sich verkehrspolitisches Grundsatzprogramm PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Torben Frank   
Montag, den 11. November 2013 um 22:47 Uhr

Am letzten Wochenende kam die Bundesdeliertenversammlung des Allgemeinen Deutschen Fahrradclubs zusammen. Einstimmig wurde ein verkehrspolitisches Grundsatzprogramm beschlossen.

http://www.adfc.de/news/adfc-beschliesst-verkehrspolitisches-grundsatzprogramm

Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 15. Juli 2014 um 08:07 Uhr
 
Fahrradfreundliches Kiel setzt StVO-Novelle von 1997 um PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Torben Frank   
Donnerstag, den 07. November 2013 um 20:29 Uhr

(TF) "Übersehen" heißt es in der Unfallmeldung, wenn mal wieder ein Autofahrender beim Abbiegen den Vorrang eines Radfahrenden auf dem Radweg mißachtet hat. Internationale wie deutsche Forschungsergebnisse belegen, daß Radfahrende auf der Fahrbahn im Sichtfeld der anderen Verkehrsteilnehmer am sichersten unterwegs sind. Je schlechter ein Radweg ist, desto mehr Gefahren birgt er.
Der Verordnungsgeber hatte 1997 reagiert und in den 1970er eingeführte allgemeine Radwegebenutzungspflicht abgeschafft. Es gilt, daß Radfahrer im Regelfall ihr gleichberechtigtes Fahrzeug auf der Fahrbahn führen müssen, Radwege dürfen sie auf eigenes Risiko benutzen (§ 2 StVO).
Ausnahmsweise, wenn die Radfahrt auf der Fahrbahn nachweislich gefährlicherer ist als auf dem fahrbahnbegleitenden Radweg, kann die Straßenverkehrsbehörde eine Radwegebenutzungspflicht anordnen (§ 45 StVO; BVerwG 3 C 42.09). Natürlich muß der Radweg dafür dem Stand der Technik entsprechen (VwV-StVO zu § 2 Abs. 4 S. 2; ERA 2010; VG Gießen 6 K 268/12.GI). Nach § 2 IV 2 StVO müssen fahrbahnbegleitende Radwege benutzt werden, wenn mit dem "Blauen Lolli" eine Radwegebenutzungspflicht angeordnet wurde. Das gilt nach der Rechtsprechung nur dann, wenn der benutzungspflichtige Radweg fahrbahnbegleitend, stetig im Verlauf, benutzbar und zumutbar ist. Übrigens darf der Radweg nicht auf Kosten der Fußgänger verbreitert werden.
Die Stadt Kiel handelt hier also nicht willkürlich, sondern den Rechtsvorschriften folgend. Das Mobilitätsrecht gilt auch für den Radverkehr. Dieser darf nicht zur Bequemlichkeit von Autofahrenden separiert und gefährdet werden.

In Rendsburg wurden schon einige Radwegebenutzungspflichten abgeordnet. Der Kreis Rendsburg-Eckernförde, der für die Kommunen im Umland mit weniger als 20.000 Einwohner als Straßenverkehrsbehörde wirkt, hält auch noch an mindestens einer Radwegebenutzungspflicht in ener 30-Zone fest, obwohl diese Kombination im § 45 Ic StVO eindeutig untersagt ist (An der Hochbrücke, Osterrönfeld).

http://www.shz.de/lokales/kiel/freiheit-beim-radeln-id3913941.html



Die "Blauen Lollies", die eine Radwegebenutzung gebieten.
Zeichen 237, 240 und 241 StVO

Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 07. November 2013 um 20:42 Uhr
 
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