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Hier berichten wir, wo und wie wir für Sie aktiv sind. Der letzte Besuch einer Verkehrsausschußsitzung gehört genauso dazu wie der Eindruck von der letzten Tour.



Sanierung des Radweges der B 203 PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: TF   
Donnerstag, den 15. September 2016 um 13:40 Uhr

(TF) Der Radweg der Bundesstraße 203 wird derzeit zwischen Büdelsdorf und Klein Wittensee saniert. Anscheinend bekommt der Abschnitt neuen Asphalt. Die seltsam anmutende Beschilderung mag zunächst verwirrend sein, ist aber logisch und auch nahezu vorbildlich gelöst. An dieser Stelle sollte die Straßenverkehrsbehörde des mutmaßlich zuständigen Straßenverkehrsbehörde des Kreises Rendsburg Eckernförde gelobt werden.
An jeder Einmündung sperrt eine Barke den aufgefräßten Radweg. Der Radweg ist also unbenutzbar. Ein Zeichen 237 mit Zusatzzeichen "Ende" teilt mit, daß es dort keine Radwegebenutzungspflicht mehr gibt. Ein weiteres Zusatzzeichen teilt mit, daß Radfahrende bitte auf der Fahrbahn fahren müßten.
Um Radfahrenden das Dasein auf der Fahrbahn der B 203 zu erleichtern, wurde die Höchstgeschwindigkeit auf 50 km/h beschränkt. Ein Überholverbot für mehrspurige Fahrzeuge wurde ebenso angeordnet. Weitere Verkehrszeichen warnen andere Verkehrsteilnehmer vor Radverkehr auf der Fahrbahn.

Beschilderung der BaustelleB203

Die meisten Autofahrenden halten sich bis auf die notorische Überschreitung der Höchstgeschwindigkeit an die Regeln, wie der Selbsttest in den Abendstunden zeigte. Nur zwei Autofahrende überholten mit zu geringem Seitenabstand. Daß 1,5 m Seitenabstand gefordert sind, also dem Radfahrenden die gesamte Spur zusteht, hat sich noch nicht herumgesprochen. Besonders reizvoll ist übrigens die Fahrt durch die Kreisverkehre vor Büdelsdorf.

 
Mehrtagestour an der Ostseeküste PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: TF   
Montag, den 09. Mai 2016 um 11:58 Uhr

(GN/TF) Eine Gruppe des ADFC Rendsburg vervollständigte am verlängerten Himmelfahrtwochenende den Zyklus "Rund um Schleswig-Holstein" und fuhr von Laboe nach Lübeck. Tourwart Holger Petersen führte die Gruppe von insgesamt 10 Personen weitestgehend entlang des Ostseeküstenradweges.

Rast am Jimi-Hendrix-Gedenkstein auf Fehmahrn

Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 10. Mai 2016 um 10:54 Uhr
 
Schwebefähre - Kein Ersatzangebot für den Radverkehr PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: TF   
Montag, den 28. März 2016 um 11:12 Uhr

(TF) Nach dem Wegfall der Schwebefähre gibt es bis zur Wiederherstellung keinen Ersatzbetrieb. Der Fußgängertunnel wird unverständlicherweise als ausreichend betrachtet. Im Fußgängertunnel wird das Fahrzeug Fahrrad nur geduldet. Hinzu kommen die Schwierigkeiten von Tandems, Liegerädern und vor allem Gespannen mit Anhängern, über Fahrstuhl oder Rolltreppe überhaupt in den Tunnel zu gelangen. Für die meisten Alltagsradfahrenden stellt der Weg über den Fußgängertunnel auch einen Umweg dar.

Durch den Wegfall der Schwebefähre und die Umleitung über den FUSSGÄNGERtunnel verlängert sich der Schul- und auch der Arbeitsweg für viele Menschen, die im Alltag auf Mobilität mit dem muskelkraftbetriebenen Fahrzeug setzen. Mit Verlängerung der Fahrtstrecke und Fahrzeit sinkt die Attraktivität des Fahrrades als Alternative zur Automobilität. Über 90% der volljährigen Alltagsradfahrenden haben eine Fahrelaubnis für PKW. Den meisten von ihnen steht auch ein PKW zur Verfügung. Der Bedarf an Parkplätzen und auch das Aufkommen an motorisiertem Individualverkehr verändert sich, wenn bisherige Alltagsradfahrer sich in Auto setzen oder Schüler von Mutti kutschiert werden. Eltern-Taxis erhöhen das Unfallrisiko vor Schulen und Kindergärten im erheblichen Maße. Selbst der ADAC lehnt Elterntaxis ab.Die derzeitige Situation führt aber zu derartigen Erscheinungen. Vor allem droht aber ein Rückfall jener, die wegen der Situation im Tunnel der B 77 gerade erst das Fahrrad für sich als Alternative zum Stau entdeckt hatten.


http://www.shz.de/lokales/landeszeitung/kanalamt-will-nur-noch-reserve-faehre-id13103921.html

https://www.adac.de/infotestrat/adac-im-einsatz/motorwelt/elterntaxi.aspx

Zuletzt aktualisiert am Montag, den 04. April 2016 um 10:38 Uhr
 
Critical Mass in Rendsburg? PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: TF   
Montag, den 21. März 2016 um 11:08 Uhr

(TF) Wie es scheint, hat die Critical Mass-Bewegung ihren Weg auch nach Rendsburg gefunden. Wie aus sicherer Quelle zu erfahren war, ist die erste Mass für Karfreitag angesetzt. Es gibt bei Facebook eine entsprechende Seite mit Informationen. Da einige der Aktiven des ADFC Rendsburg gerne bei Critical Mass Kiel oder Hamburg mitfahren, nehme ich an, daß die Information, daß irgendwer ein Critical Mass Rendsburg ins Leben zu rufen, auch viele Mitglieder und Freunde des ADFC interessieren könnte.

https://www.facebook.com/CriticalMassRendsburg/

Demnach wird wie weltweit üblich der letzte Freitag des Monats genomme. Für Karfreitag, 26. März 2016 um 19 Uhr ist das Treffen nichtmotorisierter Verkehrsteilnehmer angesetzt. Als Treffpunkt ist der Paradeplatz angegeben, am Lornsen-Denkmal.Die Wahl des Termins ist bemerkenswert. Am Karfreitag wird ein Critical Mass kaum Aufmerksamkeit erregen, da die Straßen eher leer sein werden.

Ein Critical Mass ist keine Demonstration, sondern eine spontane Radtour.Es gilt das Motto "Wir sind Verkehr". Wenn einerseine Fahrradglocke betätigt, klingeln auch alle Anderen. Es gibt nur einen Treffpunkt und einen Termin, aber keinen Organisator oder Veranstalter. Es wird im geschlossenen Verband auf der Fahrbahn gefahren (§ 27 StVO), falls mindestens 16 Personen mitfahren oder der Radweg nicht benutzungspflichtig ist. Wer gerade vorne fährt, bestimmt die Richtung.
Es wird auf der Fahrbahn gefahren. "Fahrbahn" ist der Straßenteil, der im Volksmund fälschlich "Straße" genannt wird. Natürlich gelten auch Ampeln auch für Critical Mass. Jedoch gilt bei Verbandsfahrten, daß der Letzte bei Rot fahren darf, wenn der Erste noch Grün hatte.
Autobahnen, Kraftfahrstraßen und andere für den Radverkehr gesperrte Straßen, z.B. nicht freigegebene Einbahnstraßen oder mit Zeichen 250 "Verbot für Fahrzeuge aller Art" oder 254 "Verbot für Radfahrende" versehene Straßen sind tabu. So kann der Verband nicht auf der B 77 unter dem Kanal hindurchfahren, da die Zuwegungen mit Z. 254 versehen sind. Auch An der Bleiche (Westtangente) ist abschnittsweise mit Zeichen 254 gesperrt. Eisenbahn- und Denkerstraße (Osttangente) können mit dem Fahrrad befahren werden. Nur die Dresdner Brücke darf nicht überfahren werden, da sie mit Z. 254 gesperrt ist, sie muß unten neben dem ZOB umfahren werden.

Der ADFC Rendsburg wünscht den dort Mitfahrenden viel Vergnügen! Jedoch wünscht sich der ADFC Rendsburg, daß Critical Mass auch in Rendsburg straff die StVO befolgt und nicht negativ auffällt, da das ohnehin zu Lasten der Radfahrenden angespannte Verkehrsklima leiden würde.

Hintergrundinfos
- Gute Erläuterungen auf einer Seite für Critical Mass Hamburg
- www.critical-mass.de
- http://criticalmass.de/rendsburg
- https://de.wikipedia.org/wiki/Critical_Mass_%28Aktionsform%29
- Rechtlich: http://www.lto.de/recht/hintergruende/h/massenradfahren-eine-bedrohte-art-erobert-ihren-lebensraum-zurueck/


Zuletzt aktualisiert am Montag, den 21. März 2016 um 11:12 Uhr
 
Kronshagen: eine Kreuzung für Radfahrende sicherer machen. PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: TF   
Samstag, den 05. März 2016 um 00:02 Uhr
(TF) Aus der Nachbarschaft:
"Dort müssen die Radler jeweils an der Ampel kurz rechts abbiegen, um dann parallel zu den Fußgängern die Straße zu überqueren. Durch die Verschwenkung kommt es vor, dass Autofahrer die Zweiräder übersehen – Unfälle können die Folge sein." (KN)
"Übersehen" ist bei diesen radwegetypischen Unfällen synonym zu "Vorrang des Radfahrenden mißachten" zu verstehen.
Auch in unserem Bereich gibt es diese gefährlichen Verschwenkungen an Kreuzuungen. In der Hollerstraße in Büdelsdorf sind sie mehrmals gegeben, am Gefährlichsten wird es wohl an der Einmündung der Memelstraße. In Rendsburg wurde bei Umgestaltung der Einmüng des Grünen Kranzes die vormalige Situation geringfügig entschärft. An Aufstellflächen, also Platz für Wartende mit Querungsabsicht fehlt es häufig. Am dramatischsten ist dabei die Situation in der Hollerstraße (Bdf.), wo häufig der Radweg durch Wartende versperrt wird. Ein Extrembeispiel ist die Fußgängerbedarfsampel in der Hollesenstraße (RD) auf Höhe der Adolfstraße bzw des Packhauses an der Untereider, wo ein unzumutbar schmaler Hochbordradweg neben einem schmalen Gehweg verläuft.
Nachdenklich stimmt, daß einige Entscheider in Kronshagen das Geld für die Sicherheit Radfahrender nicht investieren wollen. Mißachtet ein LKW-Führender den Vorrang eines Radfahrenden ("übersieht"), kann es zum tödlichen Unfall kommen. Das ist mit Umgestaltung verhinderbar.

Zuletzt aktualisiert am Samstag, den 05. März 2016 um 00:04 Uhr
 
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