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Hier berichten wir, wo und wie wir für Sie aktiv sind. Der letzte Besuch einer Verkehrsausschußsitzung gehört genauso dazu wie der Eindruck von der letzten Tour.



Guter Beitrag des NDR zum (Rad-)Verkehrsrecht PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Torben Frank   
Dienstag, den 17. September 2013 um 10:21 Uhr

(TF) Ein guter Beitrag des NDR zu Rechten und Pflichten der Radfahrenden. Übrigens fielen uns gestern in der Fockbeker Chaussee und im Rotenhöfer Weg erschreckend viele Geisterradler sowie Tarnkappenradfahrer auf. Erstere benutzen ordnungswidrig den linksseitigen Radweg und gefährden dadurch sich und andere. Letztere fahren unerkannt durch die Nacht, weil sie ohne Licht mit dunkler Bekleidung fahren. Nabendynamos lassen sich problemlos nachrüsten, Akkulichter sind mit Einschränkungen inzwischen erlaubt (Novelle des § 67 StVZO im Sommer 2013). Allerdings ist Geisterradeln im Gegensatz um Fahren ohne Licht eine der Hauptunfallursachen für Radfahrende, gleich nach den radwegetypischen Unfällen (Unfallforschung der Versicherer).

Hier gibt es noch ein paar Erläuterungen zu einzelnen Bildern.

zu Bild 1: Es gilt § 5 VIII StVO. Ist ausreichend Platz, dürfen Radfahrende rechts an Wartenden vorbeifahren.

Zu Bild 2:
Beschrieben ist das sogenannte Direkte Linksabbiegen (§ 9 II StVO).

Zu Bild 3:
1,5 m ist der Mindestüberholabbstand gegenüber einspurigen Fahrzeugen. Zum Fahrbahnrand sollen Radfahrende 0,5 bis 1 m Sicherheitsabstand halten, zu Längsparkenden eine Türlänge (0,75 bis 1,25 m) Sicherheitsabstand. Diese Abstände gelten ab Sculter, Lenkerende o.ä.

Zu Bild 4:
Der Radweg ist unbenutzbar. Allerdings gilt beim Schieben des Fahrrades, daß der Schiebende ein Fußgänger ist. Fußgänger, die ein Fahrzeug mit sich führen, müssen unter Umständen auf der Fahrbahn gehen (§ 25 II StVO).

Zu Bild 11 und 13:
Da die Verwaltungen seit 1997 es nicht auf die Reihe bekommen haben, die Beschilderungen zu überprüfen, gilt dank der Rechtsprechung, daß nur Radwege mit angeordneter Benutzungspflicht nach § 2 IV 2 StVO benutzt werden müssen, wenn dieser stetig im Verlauf, fahrbahnbegleitend, bnutzbar (vgl. auch Bild 4) und zumutbar ist. Im Bild 13 ist ein unzumutbarer gemischter Fuß- und Radweg zu sehen, der den Stand der Technik nicht erfüllt. Im Regelfall sollten Radfahrende auf der Fahrbahn fahren, wo sie ohnehin sicherer unterwegs sind, wie alle seriösen Studien belegen.

Zu Bild 16:
Die Benutzung des linksseitigen Radweges ist verboten. Sogenannte Geisterradler gefährden sich und andere. Nur ausnahmsweise darf die linksseitige Benutzung freigegeben werden, dafür sind hohe Hürden zu nehmen. Denn die Benutzung linksseitiger Radwege ist sehr gefährlich. Leider handhaben einige Straßenverkehrsbehörden die Freigabe sehr locker.

http://www.ndr.de/ratgeber/verbraucher/fahrradrechte103.html

Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 17. September 2013 um 10:22 Uhr
 
Rund um den Plöner See PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Torben Frank   
Montag, den 12. August 2013 um 10:28 Uhr

(TF) An der Sonntagsradtour "Holsteinische Schweiz" nahmen 9 Radfahrerinnen und Radfahrer aus Bünsdorf, Fockbek, Rendsburg und sogar Kiel Teil. Holger Petersen führte die Tour in gewohnt souveräner Art über die von ihm geplante Strecke, ca. 76 km durch die Holsteinische Schweiz. Dabei waren relativ wenige Anstiege zu bewältigen. Auch der Regen am Vormittag vermieste den Teilnehmern nicht die Laune.
Um 8:27 Uhr ging es mit dem Zug nach Kiel und von dort weiter nach Preetz. Die Tour führte über Plön und Malente nach Bosau und bis Ascheberg. Nach einer längeren Pause in Malente mit Einkehr zur Mittagszeit, gab es noch eine kurze Kaffeepause in Bosau. Der Schnitt lag bei ca. 15,5 km/h. Von Ascheberg ging es wieder mit dem Zug nach Kiel und von dort weiter nach Rendsburg.

 
Informationsstand "Einkaufen mit dem Fahrrad" am 10. August 2013 PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Torben Frank   
Montag, den 12. August 2013 um 10:09 Uhr

Am Samstag standen wir als "Ideengeber" mit Ausstellungsmaterial unterschiedlichster Hersteller vor dem Rondo Einkaufszentrum in Büdelsdorf. Es sollten den Menschen Anregungen gegeben werden, wie der Einkauf mit dem Fahrrad sicher nach Hause transportiert werden kann. Allerdings interessierten sich vorrang Leute, die schon mit dem Fahrrad zum Einkauf kamen, für die Lösungen. Insbesondere die Anhänger von Andersen fanden Anklang. Der aufgestellte Croozer Cargo sowie der hochwertige Anhänger von Weber fanden weniger Betrachter. Andersen ist ein Anbieter von "Hackenporsches". Bestimmte Modelle können mit einer Anhängerkupplung am Gepäckträger befestigt werden. Auch Fahrradkörbe sowie Packtaschen waren am Stand zu bewundern.
Die Ausstellung mit den Lösungen unterschiedlichster Hersteller wandert durch schleswig-holsteinische Städte. Am kommenden Samstag ist der ADFC Lübeck Gastgeber. Die Informationsstände werden durch BINGO gefördert.

Ein paar Tips zum Einkaufen mit dem Fahrrad des BUND: http://www.einkaufen-mit-dem-rad.de
Schon 2012 hatte der ADFC auf dem Schleswig-Holstein-Tag informiert: http://www.pettmansuelm.de/artikel/items/mit-dem-rad-zum-einkauf-lasten-mit-dem-fahrrad-anhaenger-transportieren.html

Zuletzt aktualisiert am Montag, den 12. August 2013 um 10:17 Uhr
 
Fahrrad-Stau in Städten mit Radverkehrsförderung. PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Torben Frank   
Montag, den 12. August 2013 um 08:43 Uhr

(TF) Es gibt Städte in Europa mit konsequent wachsendem Radverkehrsanteil. Das führt in Kopenhagen oder niederländischen Städten zu neuen Problemen. Die zugestandene Verkehrsfläche ist einfach zu klein.

Aber in Rendsburg, Büdelsdorf und den Umlandgemeinden wird der Radverkehr noch nicht einmal berücksichtigt. Es fehlen Aufstellflächen an Ampeln, so daß Wartende andere Radfahrer behindern. Die Radwege verlaufen hinterweltlerisch vor den Bushaltestellen, so daß Radfahrende durch Wartende behindert oder gefährdet werden. Statt Schutzstreifen auf der Fahrbahn müssen Radfahrer auf dem Hochbord fahren, wo sie nicht nur ein höheres Unfallrisko haben, sondern sich wie in Schacht-Audorf eine handtuchbreite Fläche mit dem Fußverkehr teilen müssen. Neugebnaute Ampeln (LSA) berücksichtigen nicht den Radverkehr, obwohl der Radverkehr auf der Fahrbahn geführt wird (z.B. Konrad-Adenauer-Straße (RD), Hollerstraße-West, Vorwerkallee, Ahlmannallee (Bdf.)). In den Gebieten, wo die Kreisverwaltung zuständig ist, gibt es etliche unzulässige Radwegebenutzungspflichten.

Laut Gesamtverkehrsplan für die Stadt Rendsburg aus dem Jahr 2000 soll der Radverkehrsanteil 25 % betragen haben. Das dürfte auch etwa dem Anteil in der gesamten Region entsprechen. 1/4 des Verkehrs in unserer Region wird unzureichend in Planungen berücksichtigt und durch Radverkehrsanlagen, die nicht dem Stand der Technik entsprechen, gefährdet. Da erscheint der Fahrrad-Stau in Kopenhagen als Luxusproblem.

http://www.spiegel.de/reise/staedte/fahrradstaedte-in-daenemark-und-holland-a-915370.html

Zuletzt aktualisiert am Montag, den 12. August 2013 um 09:15 Uhr
 
Neues aus der Unfallforschung PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Torben Frank   
Donnerstag, den 01. August 2013 um 14:39 Uhr

(TF) Hauptunfallursache für Radfahrende bleiben weiterhin unaufmerksam abbiegende Kraftfahrzeugführer. Und genau deswegen müssen seit 1998 Radfahrende im Regelfall auf der Fahrbahn fahren, auch wenn ein Radweg vorhanden ist. Auch deshalb dürfen die Straßenverkehrsbehörden Radwegebbenutzungspflichten (RWBP) nur dort ausnahmsweise anordnen, wo sowohl eine über das normale Maß hinausgehende Gefahrenlage auf der Fahrbahn besteht (§ 45 StVO; BVerwG 3c42.09) als auch der Radweg die Mindeststandards aus VwV-StVO zu § 2 sowie die ERA 2010 erfüllt (VG Gießen 6 K 268/12.GI). Das Verwaltungsgericht Gießen hat kürzlich sogar eine RWBP an einer Ortsdurchfahrt der B 49 kassiert, weil die Mindeststandards nicht erfüllt wurden (Az. 6 K 268/12.GI).

http://www.presseportal.de/pm/66358/2526330/neue-udv-studie-und-crashtests-fahrradunfaelle-sind-haeufig-schwer-und-oft-vermeidbar-abbiegende

ADFC Bundesverband: http://www.adfc.de/10027_1

Zuletzt aktualisiert am Montag, den 12. August 2013 um 08:44 Uhr
 
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