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Hier berichten wir, wo und wie wir für Sie aktiv sind. Der letzte Besuch einer Verkehrsausschußsitzung gehört genauso dazu wie der Eindruck von der letzten Tour.



Zweiter Toter im Raum Rendsburg 2017 PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: TF   
Sonntag, den 09. Juli 2017 um 13:41 Uhr

(TF) Uns erreichte die traurige Nachricht, daß ein Radfahrer in Bovenau geötet wurde. Er fuhr wohl von Dengelberg kommend in die Sehestedter Straße (L 293) ein. Viele von uns kennen die Ecke von Radtouren. Der Bereich ist ein klein wenig unübersichtlich, denn es gibt einen Hofweg parallel zur Landesstraße. Da Details zum Unfallhergang fehlen, sind Spekulationen zur Schuldfrage nicht nur pietätslos.

Anfang Mai war in Rendsburg an der Kreuzung Baron- und Kaiserstraße eine vorrangberechtigte Radfahrende von einem blind abbiegenden LKW-Führer umgefahren worden.Sie erlag wenige Tage später ihren schweren Verletzungen.

 
Unfall nach Rotlichtverstoß? PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Torben Frank   
Montag, den 29. Mai 2017 um 12:52 Uhr

(TF)

 
Erfahrungsbericht Lüneburger Heide (MTT 25.-28. Mai 2017) PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: TF   
Sonntag, den 28. Mai 2017 um 20:43 Uhr

(TF) Himmelfahrt ging es am frühen Morgen mit dem Schleswig-Holstein-Expreß nach Hamburg Hauptbahnhof, von dort mit dem Metronom nach Hittfeld. Hittfeld ist der ermittelte südlichste Punkt, bis zum dem die Kleingruppenkarte im Schleswig-Holstein-Tarif gilt. Allerdings gibt es an jenem Bahnhalt keinen Aufzug auf den Bahnsteigen, so daß die Fahrräder mit Gepäck Treppen hinab und hinauf geschleppt werden müssen. Das ist ein deutlicher Minuspunkt für den Bahnhalt Hittfeld, dessen Wahl die Tour zur Unterkunft um ca 15 km verkürzt.
Von Hittfeld fuhr die Gruppe über das malerische Wilsede durch den Naturpark Lüneurger Heide in Richtung Bispingen.Die Wegequalität im Naturpark ließ zu Wünschen übrig. Die schlechten Wege senken die Reisegeschwindigkeit. Der schmale Sandstreifen neben dem Kopfsteinpflaster war bei Wilsede stark von Wanderern frequentiert.
Von Bispingen ging ezum Teil durch das militärische Sperrgebiet nach Munster. Die Wege sind zum Großteil befestigt, sehr breit und vor allem sehr wenig frequentiert und deshalb ruhig. Das Ziel war die Jugendherberge in Müden an der Oertze. Die Jugendherberge ist recht modern eingerichtet.liegt schattig im Wald und hat einen Badestrand. Himmelfahrt wurden 87 km bewältigt.

Die Ganztagestouren am Freitag und Samstag hatten ihre Grenzen in der Frühstückszeit 8 bis 9 Uhr und der Zeit für das Abendessen zwischen 18 und 19 Uhr in der Herberge. Es war Halbpension gebucht worden. Das Essen war erfreulich gut.
Am Freitag fuhr die Gruppe durch den Wachholderwald bei Faßberg über Unterlüß zum Museumsdorf Hösseringen. Die Wegqualität des offiziellen Radwanderweges sind sehr schlecht. Am Ende standen 73 km auf dem Tacho. Der Gasthof Am Landtagsplatz bot Gelegenheit zur mittäglichen Einkehr.
Am Samstag führte die Radtour über den möglichst kürzesten Weg zum Hundertwasserbahnhof in Uelzen.Über mieseste Wege auf Sand und durch ein Moor fuhr die Gruppe hin und zurück. Ein langer Aufenthalt in Uelzen war nicht möglich. Am Ende standen 90 km auf dem Tacho.

Wegen der schlechten Wegeverhältnisse und der Hitze entschied sich die Gruppe, die Rückfahrt zu verkürzen. Gleich nach Frühstück und Ausbuchen fuhr die Gruppe in Richtung Lüneburg. Geplant war die Tour über Lüneburg nach Lauenburg, um den SH-Tarif zu nutzen und vorher das Schiffshebewerk zu besichtigen. Über Trauen ging es ös östlich von Munster durch das reizvolle Sperrgebiet nach Wulsode, über Rehlingen und Telmer nach Betzendorf, wo mittags im empfehlenswerten Landgasthof Konik eingekehrt wurde.In Lüneburg blieb nicht viel Zeit. Wegen eines Stadtfestes konnte die Innenstadt nicht durchfahren werden.Trotz der frühen Zugwahl war das riesige Fahrradabteil des Metronom nach Hamburg schon überfüllt. Kurz nach 18 Uhr traf die Gruppe wieder in Rendsburg ein.

Zuletzt aktualisiert am Montag, den 29. Mai 2017 um 11:49 Uhr
 
Tödlicher radwegetypischer Unfall in Rendsburg PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: TF   
Freitag, den 12. Mai 2017 um 13:36 Uhr

(TF) Am Montag, 8. Mai wurde in Rendsburg an der Kreuzzung Baron-/Herrenstraße mit der Kaiserstraße (Kreishaus) eine vorrangberechtigte Radfahrende von einem mutmaßlich blind rechts abbiegendem LKW-Fahrer umgefahren. Die erfahrene Radfahrerin ist inzwischen leider ihren schweren Verletzungen erlegen. (Pressemeldung der Polizei.)

Derartige Unfälle sind vermeidbar. Zum Einem müssen Abbiegewillige ihren Pflichten aus § 9 StVO nachkommen und die Spiegel nutzen und den Schulterblick tätigen. Zum Anderen muß die Verkehrsinfrastruktur angepaßt werden. Großzügige Kurvenradien an Kreuzungen begünstigen derartige Unfälle. Auch schlechte Sichtbeziehungen zwischen Radweg und Fahrbahn sind entscheidende Faktoren.
Im vorliegenden Fall ist nicht nachzuvollziehen, warum der Unfallverursacher die Radfahrende nicht gesehen haben sollte.Wenn sie an der Ampel stand, war sie für ihn von der Haltelinie aus deutlich zu sehen. Ansonsten wird er sie schon länger vor sich gehabt haben.

Den viel zitierten Toten Winkel an einem LKW muß es nicht geben, wenn alle Spiegel korrekt eingestellt wurden.So twitterte Anfang diesen Jahres die Polizei Hamburg:

Den "Toten Winkel" gibt es nicht. Mit den richtigen, gut eingestellten Spiegeln kann das gesamte Umfeld eingesehen werden.

In einem Beitrag auf seiner Internetpräsenz erläutert der ADFC Berlin anhand von Graphiken, warum es keinen Toten Winkel gibt. Der ADFC empfiehlt im allgemeinen, nach Außen offensiv und nach Innen defensiv zu fahren. Das bedeutet, klar den Vorrang  in Anspruch zu nehmen und nach Außen nicht unsicher zu wirken, aber bremsbereit zu sein, da mit dem Fehler des anderen Verkehrsteilnehmers zu rechnen ist.

In der Ohlshasenstraße in Kiel wird der Rechtsabbiegewillige übrigens zuerst über den Schutzstreifen geführt, um auf den Abbiegestreifen zu gelangen. Die absurde 'Konstelletaion der Geradeausspur für Radfahrende rechts des Rechtsabbiegestreifens entfällt damit.
In der Baronstraße mangelt es nicht an Verkehrsraum, um eine derartige Entflechtung der Konfliktpunkte zu schaffen. Es fehlt jedoch in Rendsburg der politische Wille, Maßnahmen auf Kosten der autogerechten Stadt zugunsten der Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer zu ergreifen.

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 28. Mai 2017 um 20:44 Uhr
 
HTT Sorge-Tour PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Torben Frank   
Sonntag, den 09. April 2017 um 14:44 Uhr
(TF) Sehr schöne Fahrradtour mit insgesamt 12 Teilnehmern. Die Sonne schien, nur auf dem Hinweg nervte ein wenig Gegenwind. Die Meggerdorfer Badestelle an der Alten Sorge wirkt gepflegt, bietet viele Sitzgelegenheiten sowie Anlehnbügel für die Fahrräder. Auf dem Rückweg entschied sich ein Teil der Gruppe zum einem Abstecher in die Julianenebene. Im Garten des Café Klatsch gab es sehr leckere Torte. - Strecke
Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 09. April 2017 um 14:45 Uhr
 
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