Presse
Radreise unseres Ortsgruppensprechers PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: TF   
Dienstag, den 20. Juni 2017 um 18:19 Uhr

Bodo Schnoor und sein Fahrrad in Spanien

(TF) Der Ortsgruppensprecher des ADFC Rendsburg Bodo Schnoor hat seine mehrmonatige Radreise abgeschlossen. Auf seinem Blog berichtete er nahezu täglich und stellte Bilder ein. Die Schleswig-Holsteinische Landeszeitung veröffentlichte heute in der Rendsburger Tagespost ein Telephoninterview.

Fahrrad und Ausrüstung (Bildnachweis: http://radreise.schnoor.eu)

Bodo Schnoor am Nordkapp

Mit Fahrrad, Zelt und auf geringes Gewicht optimiertem Gepäck reiste Bodo Schnoor von Tarifa (Spanien) bis zum Nordkapp (Norwegen).

Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 11. August 2017 um 11:18 Uhr
 
ADFC-Fahrradklima-Test 2016 - Ergebnis für Rendsburg PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: TF   
Freitag, den 19. Mai 2017 um 11:58 Uhr

Rendsburg, 19. Mai 2017

ADFC-Fahrradklima-Test 2016

Rendsburg mit schlechten Noten / Nachholbedarf bei Verkehrssicherheit

Beim heute in Berlin vorgestellten Fahrradklima-Test des ADFC landete Rendsburg auf Platz 300 (Auswertung „Rangplatz in Stadtgrößenklasse“) der fahrradfreundlichsten Städte seiner Größe. 107 Rendsburger sowie durch oder nach Rendsburg Radfahrende aus dem Wirtschaftsraum hatten an der bundesweiten Befragung teilgenommen. Bemängelt haben Rendsburgs Radfahrerinnen und Radfahrer vor allem die schlechte Führung an Baustellen, die fehlende Fahrradförderung in jüngster Zeit und holprige und unebene Radwege. Lichtblicke gab es bei der zügigen Erreichbarkeit von Zielen per Rad, der guten Erreichbarkeit des Stadtzentrums und, daß alle Altersgruppen radfahren.

Rendsburg liegt bundesweit auf Platz 300 in der Kategorie der Städte unter 50.000 Einwohner, im Landesvergleich auf Platz 21 von 29

Im Durchschnitt geben die Rendsburger die Note ausreichend (4,13) für die Fahrradfreundlichkeit. Die Mehrzahl der Teilnehmer sagt, dass in jüngster Zeit kaum etwas für den Radverkehr getan wurde (Note 4,8). Die Ampelschaltungen wurden bemängelt (Note 4,7). Es wird beklagt, daß Autofahrende Radfahrende auf der Fahrbahn bedrängen und behindern (Note 4,6). Die Führung des Radverkehrs an Baustellen wird als mangelhaft benotet (Note 4,8). Mit der Note voll befriedigend wird die Erreichbarkeit des Stadtzentrums mit dem Fahrrad (Note 2,6) bewertet. Insgesamt fühlen sich die Befragten auf Rendsburger Verkehrswegen nicht sicher (Note 4,1).

Der Verkehrspolitische Sprecher der Ortsgruppe Rendsburg Christian Scherpe sagt: „Fahrradfreundlichkeit ist ein wichtiger Standortfaktor für moderne Städte – deshalb macht es uns Sorgen, dass sich die Rendsburger auf dem Rad unwohl fühlen. Der Fahrradklima-Test zeigt bei anderen Städten, dass kontinuierliche Radverkehrsförderung auch honoriert wird und sich in einem guten Verkehrsklima niederschlägt. Schon mit vergleichsweise kleineren Maßnahmen ließe sich die Situation deutlich verbessern, beispielsweise durch für Radfahrer geöffnete Einbahnstraßen oder auch radfahrerfreundliche Lösungen an Baustellen. Wenn Rendsburg will, dass mehr Menschen aufs Rad steigen und der Stadt Lärm und Abgase ersparen, dann muss jetzt gehandelt werden. Der bloße Beschluß der Ratsversammlung, Rendsburg sei eine fahrradfreundliche Stadt, muß endlich mit Leben gefüllt werden.“ Daß die Stadtverwaltung den Radweg des Klinter Weges plötzlich sanieren wolle, sei nur der drohenden Klage einer verunfallten Radfahrerin geschuldet, meint das Rendsburger ADFC-Mitglied Torben Frank. Der tödliche radwegetypische Unfall in der Baronstraße vor wenigen Tagen zeigt nach Ansicht der ehrenamtlich Aktiven des ADFC Rendsburg, daß das Gefühl der Unsicherheit der Befragten berechtigt sei.

Über 120.000 Teilnehmer bundesweit

Der ADFC-Fahrradklima-Test ist die größte Befragung zum Radfahrklima weltweit und wurde im Herbst 2016 zum siebten Mal durchgeführt. Er wird durch das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) aus Mitteln zur Umsetzung des Nationalen Radverkehrsplans 2020 mit rund 150.000 Euro gefördert. Über 120.000 Menschen stimmten bundesweit ab – eine Steigerung von 15 Prozent gegenüber dem letzten Test im Jahr 2014. Die Zunahme führt der ADFC auf das wachsende Interesse am Thema Fahrrad und Radverkehr zurück.

Über den ADFC

Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club e.V. (ADFC) ist mit mehr als 160.000 Mitgliedern die größte Interessensvertretung der Radfahrerinnen und Radfahrer in Deutschland und weltweit.ADFC-Ortsgruppe Rendsburg setzt sich insbesondere für die Sicherheit und den Komfort der Radfahrenden in der Region Rendsburg ein und arbeitet seit 2016 am Radverkehrskonzept für die Stadt Büdelsdorf mit. Die detaillierten Ergebnisse des Fahrradklima-Tests 2016 und bundesweite Trends finden Sie auf www.fahrradklima-test.de.

Kontakt zum ADFC Rendsburg

Verkehrspolitischer Sprecher Christian Scherpe ,Tel. 0176 96920886, Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. .

Verkehrsrechtlicher Sprecher Torben Frank, Tel. 01512 2658694, Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. .

www.adfc-rd.de

 
Holsteiner Straße, LZ greift Kritik des ADFC auf PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: TF   
Sonntag, den 15. Januar 2017 um 14:41 Uhr

(TF) In einem Beitrag der Landeszeitung zum Ausbau der Holsteiner Straße wird die Kritik des ADFC Rendsburg an den gefährlichen Gestaltungselementen, welche die Sichtbeziehungen stören und den Verkehrsraum unnötig verengen, aufgegriffen.

"Errichtet werden auch drehbare Spielelemente für Kinder in Form von Hinkelsteinen. Sie sind umstritten. Der Radfahrer-Club ADFC sieht in ihnen ein verzichtbares Hindernis und Unfallrisiko."

http://www.shz.de/lokales/landeszeitung/baustelle-verdraengt-sitzplaetze-id15794896.html

 
DLF - Interview zur Schwebefähre PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: TF   
Sonntag, den 15. Januar 2017 um 14:29 Uhr

Ortsgruppensprecher Bodo Schnoor gab im Dezember dem Deutschlandfunk ein Interview.

"Es gibt derzeit also an vielen wichtigen Verkehrsbauwerken im kleinen Land etwas zu schrauben. Und auch Kinder haben das Nachsehen. So ist die denkmalgeschützte Schwebefähre überm Nord-Ostsee-Kanal außer Betrieb, eingehängt an die mächtige Eisenbahnbrücke und wichtiges Verkehrsmittel vor allem für Schülerinnen und Schüler. Doch ein Ersatz soll erst 2019 da sein.

Fußgängern und Fahrradfahrern bleibt gerade nur der Fußgängertunnel einen Kilometer entfernt - oder eine Ersatzfähre, wobei die nun über die Wintermonate ihren Verkehr eingestellt hat - und auch keine echte Alternative sei, sagt Bodo Schnoor, Ortsgruppensprecher des Allgemeinen Deutschen Fahrrad Clubs:

"Schwierig ist, wenn das dauernd geändert wird - dann fährt sie mal, dann fährt sie nicht. Dann wird der Anleger geändert und solche Geschichten und das ist eben schwierig herauszukriegen für die Pendler."

http://www.deutschlandfunk.de/rasender-stillstand-schleswig-holstein-kaempft-mit-dem.862.de.html?dram:article_id=375614

 
Ersatzverkehr für die Schwebefähre unverzichtbar! PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: TF   
Donnerstag, den 02. Juni 2016 um 20:20 Uhr

Die Ortsgruppe Rendsburg des Allgemeinen Deutschen Fahrradclubs e.V. betrachtet die Schwebefähre als wichtige Radverkehrsinfrastruktur. Für den Alltagsradverkehr, aber auch fahrradtouristisch ist der Ausfall der Schwebefähre katastrophal. Für den Alltagsradverkehr ist der fehlende Ersatz eine besondere Belastung.

Es gibt derzeit keine feste Kanalquerung für den Radverkehr. Für Kfz gibt es in der Region gleich zwei, eine Brücke und einen Tunnel, die zu Fuß Gehenden haben den Fußgängertunnel. Der Radverkehr wird im Fußgängertunnel nur geduldet. Dem Radverkehr bleiben nur die Fähren. Die Schwebefähre hatte der Radverkehr in der rush hour regelrecht für sich erobert.
Durch den Wegfall der Schwebefähre und die Umleitung über den FUSSGÄNGERtunnel verlängert sich der Schul- und auch der Arbeitsweg für viele Menschen, die im Alltag auf Mobilität mit dem muskelkraftbetriebenen Fahrzeug setzen. Im FUSSGÄNGERtunnel wird das Fahrzeug Fahrrad nur geduldet. Hinzu kommen die Schwierigkeiten von Tandems, Liegerädern und vor allem Gespannen mit Anhängern, über Fahrstuhl oder Rolltreppe überhaupt in den Tunnel zu gelangen.
Mit Verlängerung der Fahrtstrecke und Fahrzeit sinkt die Attraktivität des Fahrrades als Alternative zur Automobilität. Über 90% der volljährigen Alltagsradfahrenden haben eine Fahrerlaubnis für PKW. Den meisten von ihnen steht auch ein PKW zur Verfügung. Der Bedarf an Parkplätzen und auch das Aufkommen an motorisiertem Individualverkehr verändert sich, wenn bisherige Alltagsradfahrer sich in Auto setzen oder Schüler von Mutti kutschiert werden. Eltern-Taxis erhöhen das Unfallrisiko vor Schulen und Kindergärten im erheblichen Maße. Vor allem droht aber ein Rückfall jener, die wegen der Situation im Tunnel der B 77 gerade erst das Fahrrad für sich als Alternative zum Stau entdeckt hatten.

Das Fahrrad ist auf dem Papier ein gleichberechtigtes Fahrzeug. Häufig wird Radfahren jedoch nur als Schülermobilität und Freizeitbeschäftigung betrachtet. Die Bedürfnisse der Alltagsradfahrenden, die bisher mit der Schwebefähre über den Kanal pendelten, werden ignoriert. Insbesondere die Osterrönfelder und in Osterrönfeld Arbeitende aus dem Norden sind betroffen. Für sie verlängert sich der Arbeitsweg.
Im Nationalen Radverkehrsplan ist eine Steigerung des Radverkehrsanteils am Gesamtverkehrsaufkommen als Ziel ausgegeben. Dieser Plan kommt aus Dobrindts Haus. Dessen Behörde WSA hintertreibt diesen Plan jedoch, indem sie die Bedürfnisse des Radverkehrs ignoriert.

Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 02. Juni 2016 um 21:55 Uhr
 
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